116. BB. GENERATIONDESIGN: Zu Nikolaus Designinnovation aus dem Hinterhof

(06.12.2013)

„Marketing ist tot!“ Es war ein besonderes, dieses Business Breakfast am Nikolaustag in der Bärenstraße. Nicht nur, weil es das letzte des Jahres 2013 war. Besonders waren – und sind – auch die beschränkten Parkmöglichkeiten im Arrenberger Viertel. Obendrein hatte Sturmtief „Xaver“ mit dem ersten Schnee des Winters die Anreise zusätzlich erschwert.

Zum Glück aber hatte sich Ulrich Jaeger, Geschäftsführer der WSW mobil GmbH, im Vorhinein etwas einfallen lassen: Auf seine Initiative hin hatte wuppertalaktiv! den angemeldeten Teilnehmern per E-Mail ein E-Ticket für den ÖPNV geschickt, und so füllten die Frühstücks-Fans, unter ihnen auch OB Peter Jung, die Räume der GENERATIONDESIGN GmbH bis auf den letzten Platz.
Für seine innovative Idee – passend zum Thema des Morgens – dankte wuppertalaktiv!-Geschäftsführerin Antje Lieser Jaeger mit einem Crossboccia-Set als Geschenk.


Auch Gastgeber Holger Bramsiepe freute sich über die zahlreichen Besucher. Für den Geschäftsführer der GENERATIONDESIGN bedeutet Innovation vor allem, das Alte vergessen und Dinge verändern zu wollen, konkrete Zukunftsbilder zu entwerfen und sich weniger an sich selbst als vielmehr an den Kunden zu orientieren. Design sei nicht nur das neue Marketing, sondern ein Prozess, der die Megatrends als Zukunftsmagnete erkennt und Netzwerke nutzt, an deren Schnittstellen die potentiellen Innovationen lägen.
Neben der reinen Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen spielt vor dem Hintergrund der sich immer weiter verändernden Kommunikation im Internet und vollständig vernetzter Anlagen das virtuelle Design heute eine immer größere Rolle. Im Computer simulierte Showrooms unterstützen Marken, AR(Augmented Reality)-Apps bieten Lösungen bei komplexen Techniken. Bramsiepes Partner Keith Alan Koster stellte einige konkrete Beispiele vor. So ist die App „My Sherpa“ von DURABLE eine virtuelle Weiterentwicklung der Produkte des Spezialisten für  Büroorganisation, praktisch nutzbar auf iPhone oder iPad.
Die Orientierung an den Bedürfnissen ist für GENERATIONDESIGNer Oliver Francke Basis der Strategie bei der Entwicklung neuer Produkte beim Zukunftsprojekt Industrie 4.0. Überregionale (future_bizz, Zukunftsinstitut) wie regionale Netzwerke wie das InnoNet Bergisch Land, bei denen das Unternehmen Partner ist, helfen, neue Erkenntnisse und Kompetenzen zu erlangen.


Zum Abschluss betonte Holger Bramsiepe die Bedeutung des Netzwerkens für das Marketing vor dem Hintergrund eines Konjunkturzyklus, der bestimmt wird von Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Erneuerbaren Energien, Robotik, Biocomputing und Systemdesign.
Viel Applaus gab es vom Publikum für die Vorträge der Drei, und vor allem Antje Lieser zeigte sich angetan von der von Koster angesprochenen „Schweiß-App“ des Schweißgeräteherstellers EWM.

Unter beigefügtem Link hat Holger Bramsiepe die Präsentation vom Morgen nochmal zur Verfügung gestellt.

Nach dem Warten auf den Weihnachtsmann kommt das Warten auf das nächste Business Breakfast, das erst im Februar nächsten Jahres stattfinden wird. Hierzu lud Rupert Koch, Leiter der Justizvollzugsanstalt in Ronsdorf, ein. Thema werden der Alltag, die Ausbildung und die Reintegration jugendlicher Strafgefangener in das Arbeitsleben sein.

Termin ist der 04.02.2014, Ort der Veranstaltung die JVA Wuppertal-Ronsdorf, Am Schmalenhof 6, auch im Neuen Jahr wie gewohnt um 07:45 Uhr.