118. BB Sport-Park Lichtscheid

(04.03.2014)

Sterben ja – aber dann gesund!

Von Karnevalsmüdigkeit war wenig zu bemerken bei den zahlreichen Besuchern des 118. Business Breakfast - unter ihnen auch Oberbürgermeister Peter Jung - das am 4. Februar, am Veilchendienstag, im neuen Fitness-Club der SPORT-PARK GROUP stattfand. Und auch Anja Deters von wuppertalaktiv! zeigte sich bei ihrer Begrüßung beeindruckt vom modernen Ambiente und der stilvollen Atmosphäre des erst zehn Tage zuvor eröffneten vierten Standortes in Wuppertal. Dazu passte der Blick aus den Panoramafenstern des dritten Stocks bei strahlendem Sonnenschein über die Südhöhen der Stadt in Richtung Rheinland.
SPORT-PARK-Geschäftsführer Thomas Drescher zeigte sich sichtlich stolz über seinen neuen Fitness-Club, der in nur weniger als elf Monaten fertig geworden ist.
Vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich bei dem Bauwerk im Schatten des Lichtscheider Wasserturms um ein altes Umspannwerk der Wuppertaler Stadtwerke handelte, das 35 Jahre lang leer gestanden hatte. Drescher dankte hier ausdrücklich der Wuppertaler Wirtschaftsförderung, die ihm das historische Industriegebäude angeboten hatte. Damit ist die SPORT-PARK GROUP der größte Anbieter für Fitness in Wuppertal, auf rund 20.000 Quadratmetern und mit 100 festangestellten und freien Mitarbeitern kann in den vier Centern Sport getrieben werden.

Erfolgsstory made in Wuppertal
Angefangen hatte Drescher vor mehr als 20 Jahren im Stadtteil Vohwinkel, damals vor allem noch mit Tennis, Squash und Badminton. Und er hat von Anfang an versucht, den Fitness-Sport vom Image der anabolikaschluckenden Bodybuilder zu befreien – und das ist ihm gelungen. Die Studios seines „Premiumclubs“, auch die am Elberfelder Neumarkt und in der Alten Papierfabrik, mit modernsten Geräten und geschultem Personal, haben nichts mehr mit den „Muckibuden“ früherer Jahre zu tun. Das Interesse an der „gesundheitsorientierten Fitness“ steigt, der Markt wird bis 2017 auf 10 Millionen Menschen wachsen, die sich in den Clubs mal mehr, mal weniger quälen. Drescher hofft, vor allem auch mehr gesundheitsbewusste Männer anzusprechen – auch wenn die bekanntlich „schwächer seien als die Frauen“. Dabei hat er auch die Sportmuffel im Osten der Stadt im Blick – die SPORT-PARK GROUP möchte weiter expandieren.

Durch Bewegung Alterungsprozess aufhalten
Auch die Allgemeinmediziner Dr. med. Kerstin Lepique und Dr. med. Manuel Calviño Iglesias möchten das Bewusstsein für Gesundheit und Fitness steigern. Gemeinsam betreiben sie die MaKe Wuppertal GbR, die sich insbesondere mit dem Gesundheitsmanagement für Unternehmen beschäftigt. Denn neben den Jugendlichen, von denen 15 Prozent der 3- bis 17-jährigen übergewichtig sind, sind vor allem die älteren Menschen die Zielgruppe, sich sportlich zu betätigen und dem Bewegungsmangel entgegenzuwirken. Gerade sie werden in den Zeiten des demografischen Wandels und der höheren Lebenserwartung im Alter stärker als noch vor Jahren gefordert sein. Hier bieten die Ärzte Gesundheitstage und –zirkel sowie Ernährungsberatung und Stressmanagement, um schon heute die Arbeitnehmer in den Betrieben dazu zu motivieren, in den Alterungsprozess einzugreifen. Damit gesichert sei, was auch Thomas Drescher für sich als Ziel gesetzt hat: nämlich gesund zu sterben.
Der Vortrag der Ärzte wurde begleitet von einem interessanten Experiment, für das sich Joachim Mertens von der Quirin-Bank zur Verfügung gestellt hatte. Mithilfe eines speziellen Anzugs wurde die Beweglichkeit simuliert, die Mertens in 20 Jahren haben könnte – was den Freizeitsportler sichtlich beeindruckte.


Beim abschließenden Gang durch die Räumlichkeiten konnten sich die Besucher von der gelungenen Verbindung vom alten Inventar des historischen Industriegebäudes mit der modernen Einrichtung des Wellness-Clubs überzeugen.

Zum 119. Business Breakfast lud Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der Wuppertaler Stadtwerke, nach Oberbarmen zu einem Rückblick auf den 19-jährigen Ausbau der Schwebebahn ein. Ort der Veranstaltung ist die neu errichtete Wagenhalle am Berliner Platz, Termin der 4. April, zur gewohnten Zeit um 7:45 Uhr.