Nr. 105: Die AWG: Entsorgung im Wandel: Von der Müllabfuhr zur Recyclingwirtschaf

(07.11.2012)

Die Pfanne kann in den Restmüll!

In der Wagenhalle der Freiwilligen Feuerwehr Küllenhahn herrschte eine tropische Luftfeuchtigkeit vor, als die 150 Gäste des 105. BBs sich in der sehr ansprechend zurecht gemachte Halle an einem typischen Novembermorgen einfanden.

Nach der Begrüßung und einigen einleitenden Worten von Herrn Philip Schmersal als Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren, begrüßte auch Herr Dieter Schwierwagen, der Hausherr an diesem Morgen, die Gäste. Im Anschluss präsentierte ein sichtbar  begeisterter und überzeugter Gastgeber, Herr Wolfgang Herkenberg, die AWG als ein modernes kommunales Unternehmen. Er machte deutlich, dass die Trennung und die Verwertung von wertvollen Abfällen in Wuppertal exzellent umgesetzt werden. Daher man beruhigt die Pfanne in den Restmüll werfen, sie wird bei der AWG heraussortiert und dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt.

Deutlich kürzer, aber nicht minder interessant, erklärte Herr Conrad Tschersich als technischer Geschäftsführer die technischen Details des modernen Werkes. Eindrucksvoll erläuterte er, dass das Wuppertaler Werk die gesetzlichen Emissionsvorgaben um ein Vielfaches unterschreitet.

Aber Entsorgung heute ist mehr als lediglich die „Müllabfuhr“. Neben den vielfältigen Aspekten einer sicheren und zuverlässigen Dienstleistung stehen der Umweltschutz und mehr und mehr der Ressourcenschutz im Focus der Diskussion. Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Themenfeld vor allem das Recycling der Abfälle und die effiziente Nutzung der bei der Verbrennung freiwerdenden Energie als Strom und Wärme.

Die Entsorgung in kommunaler Hand ist in Wuppertal - seit nunmehr über 100 Jahren - ein selbstverständlicher und unverzichtbarer Bestandteil der Wuppertaler Infrastruktur und positiver Standortfaktor. Heute bietet die AWG mbH Wuppertal den Bürgern, der Industrie, dem Handel und dem Gewerbe eine wirtschaftliche und sichere Entsorgung bei bestmöglichem Service, auf hohem ökologischem Niveau und zu sozialverträglichen Kosten.

Zahlreiche Gäste nutzten im  Anschluss an das Business Breakfast die Gelegenheit, an der Führung teilzunehmen, um die Arbeitsweise des Müllheizkraftwerks auch  direkt vor Ort kennenzulernen.

Als nächster Gastgeber lud Carsten vom Bauer, Geschäftsführer der Culinaria Catering GmbH die anwesenden Gäste zum nächsten BB am 5. Dezember in das Opernhaus ein. 

Wie immer um 7.45 Uhr.

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